Rose is a rose is a rose is a rose

Redundanzen sedimentieren Formen. Jede Form, jedes Zeichen, Symbol oder Bild ist darum notwendig immer die Repräsentation seiner selbst. Ohne Wiederholung also keine Wahrnehmung, keine Artikulation, kein Ausdruck und kein Eindruck. Was immer es geben mag, Existenz, Welt als solche, ist das Produkt einer Kette der Repetition, der Reproduktion und der Zitation. Wenn das wahr und schlüssig ist, was stand am Anfang dieser Ketten? Kann es eine ursprüngliche Wiederholung gegeben haben als letzten Grund? Oder lauert im Modus der Wiederholungen, entgegen seinem Versprechen festen Boden zu geben, der Krieg der Formen gegen sich selbst?

 

Noch bis Sonntag stellen viele junge Künstlerinnen und Künstler zum Thema Wiederholung in der Galerie Speckstraße aus. Kommt vorbei!